Wo bleibt die Gerechtigkeit und das Erbarmen...

Wo bleibt die Gerechtigkeit und das Erbarmen für

... für die ungeborenen Amerikaner?

Offener Brief an den gewählten amerikanischen Präsidenten, Mr. Barack Obama.


Herr Obama, nun sind Sie der gewählte Präsident Amerikas und werden sehr bald das Land regieren, das heute das einflußreichste der Welt ist.

Welch eine riesige Verantwortung und welch eine Ehre! Viele Menschen schauen auf Sie in der Hoffnung, daß Sie das verwirklichen, was Sie während den Wahlveranstaltungen versprochen haben! Die meisten Menschen hoffen auf eine Veränderung, eine Veränderung zu einer besseren Welt, in der es mehr Liebe, Wahrheit und Gerechtigkeit gibt! Natürlich kann eine solche Welt nicht von einem Präsident und seiner Mannschaft geschaffen werden, aber als der Führer der mächtigsten Nation der Welt können Sie sehr viel tun, wenn Sie den richtigen Weg wählen!

Werden Sie versuchen unsere Welt sicherer zu machen, werden Sie die Armen unterstützen, werden sie der ökologischen Dimension des Lebens mehr Aufmerksamkeit schenken, werden Sie für mehr Gerechtigkeit und dem Zusammenwirken der Nationen arbeiten? Ich bin sicher, daß Sie versuchen werden, eine guter Präsident zu sein und ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen, daß Sie ihren Teil tun, damit ein wirklicher "Change" geschehen kann.

Aber, Herr Obama, ich möchte Ihnen offen sagen, daß ich an einem wirklichen Wechsel zum Besseren nicht zu glauben vermag. Es ist deshalb, weil ich keine Gerechtigkeit für viele Amerikaner erkennen kann, die auf dem Weg zur Geburt sind! Alles, was wir über dieses so wichtige Thema hören und lesen, ist erschreckend. Herr Präsident, Sie kennen doch die Heilige Schrift und das Gebot "Du sollst nicht töten"! Auch werden Sie wissen, daß Jesus die Kleinen unter seinen besonderen Schutz genommen hat!

Wahre Freiheit und Emanzipation kann nicht das Recht der Fau einschließen, unschuldige Kinder zu töten oder töten zu lassen. In Ihrem Land gibt es noch die Todesstrafe. Diese wird aber nur bei jenen Menschen angewendet, die schreckliche Verbrechen begangen haben! Aber welches Verbrechen begeht ein ungeborenes Kind? Kann ein Kind zum Tode verurteilt werden, weil seine Eltern es nicht wünschen?

Sie selbst besitzen die Gnade zu leben, weil Ihre Mutter "Ja" zu Ihnen gesagt hat, und von Anfang an waren Sie ein Mensch, ein ungeborenes Kind, wie auch alle anderen. Wenn Sie ernsthaft die Wahrheit wissen wollen, dann werden Sie schnell erkennen, dass ungeborene Kinder Menschen sind, lebende Personen, und zwar vom Beginn ihrer Empfängnis an!

Als Präsident stehen Sie nun in der Verantwortung vor Gott und allen Amerikanern, die Gott geschaffen hat: die Lebenden und die Ungeborenen. Und wie die Geborenen ein Recht haben, durch das Gesetz geschützt zu werden, so auch die Ungeborenen. Keine Mütter und keine Väter haben das Recht, ihre Kinder zu töten - genauso wenig ihre Ungeborenen!

Gerne würde ich Sie in allen Ihren Bemühungen für einen positiven Wandel mittragen, wenigstens durch meine Gebete und geistige Unterstützung. Aber die Richtung, die Sie in der Abtreibungspolitik einschlagen - am Ende wird sie noch zu einer Mission und in die anderen Ländern getragen - kann keine Unterstützung bekommen. Die Abtreibung als ein Recht zu installieren, wird viele schreckliche Folgen für die Ungeborenen und für alle haben!

Wenn Sie das Lebensrecht der Ungeborenen nicht verteidigen, dann kann es niemals wahren Frieden auf Erden geben! Ihre Regierung wird in die Falle gehen, ihre Macht gegen die Schwächsten der Gesellschaft zu mißbrauchen, und - in diesem grundsätzlichen Anliegen - werden Sie sich selbst in Widerspruch zu Gott und der Menschheit begeben. Ich habe immer den Mut von Präsident Bush geschätzt, der - indem er seinem Gewissen und seinem Glauben folgte - für die Ungeborenen gekämpft hatte! Aber in anderen schwerwiegenden Bereichen seiner Politik konnte man ihm freilich nicht folgen ...

Vielleicht werden Sie für die geborenen Kinder die Lebensumstände verbessern, aber die Ungeborenen werden ohne Schutz sein - doch, Herr Präsident, sie gehören zu Amerika und zur Menschheit!

Herr Barack Obama, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, beschützen Sie ihre ungeborenen Kinder! Schaffen Sie nicht unmoralische Gesetze und üben Sie keinen Druck auf Menschen aus, die nicht bereit sind, gegen die Gesetze Gottes zu handeln!

Wenn Sie dies respektieren und für eine Kultur der Liebe wirken, werden Sie ein Mann der Gnade Gottes sein und ein Segen für Amerika und die Welt!

Wenn Sie jedoch eine Kultur des Todes unterstützen, werden Sie kein Instrument des wahren Friedens sein können, sondern ein Instrument für die Mächte der Zerstörung, die sich gegen die Ehre Gottes und die Menschheit auflehnen!

Möge Gott Ihnen helfen, den verhängnisvollen Weg zu verlassen, welcher, indem er die Abtreibung und alles, was damit zusammenhängt, unterstützt, in eine wahre Blindheit führt! Bringen Sie nicht noch mehr Tod den ungeborenen Kindern und Leid über die geborenen Amerikaner.

Bitte unterschreiben Sie nicht das FOCA - Gesetz!

Möge Gott Ihnen Licht schenke und den Mut, sich für den Weg des Lebens zu entscheiden - gegen den Weg des Todes!

Amerika, welches ich liebe, wird sehr ernste Zeiten erleben, wenn die Sünde der Abtreibung von der Regierung unterstützt und unmoralische Gesetze geschaffen werden!

Dies schreibe ich Ihnen mit einem liebenden Herzen im Namen Gottes, unseres zärtlichen Vaters.

Elija

Vilnius, Litauen, 18. Januar 2009


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