Neue Ideologie und Widerstand

Samstag, 31. Januar 2009
Leider haben sich die Befürchtungen, die sich von Seiten christlicher Beobachter mit dem Amtsantritt des neuen amerikanischen Präsidenten verbanden, eindeutig bestätigt.


Politik auf Abwegen

Wenige Minuten nach der Amtsübernahme Barack Obamas erschienen erneuerte websites des "White House" in den USA und es wurde eine "ethische Wende" angekündigt. Diese besteht bisher vor allem darin, den Zugang zur Abtreibung zu erleichtern und zu fördern, die Rechte der Homosexuellen, Lesben, Bisexuellen und Transvestiten zu stärken und sie der Ehe gleichzusetzen. Es sollen in Zukunft sog. Hassprediger stärker verfolgt werden können, die wegen rassistischen und anderen Vorurteilen belangt werden und insbesondere möchte der amerikanische Präsident die obengenannte Personengruppe schützen.

Finanzielle Mittel, die durch Präsident Bush blockiert wurden, damit keine Institutionen amerikanische Steuergelder erhalten, welche die Abtreibung propagieren, wurden am dritten Tag der neuen Administration freigegeben, auch ein "freier Umgang" mit embryonalen Stammzellen ist durch den neuen amerikanischen Präsident schon eröffnet worden!

Es konnte kaum überraschen! Höchstens der Umstand, wie schnell in diesen ersten Tagen die neue amerikanische Regierung arbeitet und offensichtlich gerade diesen Feldern ihrer Politik höchste Priorität gibt, konnte erstaunen! Warum so eilig Mr. President?

Erleben wir nicht einen zunehmend gezielten Großangriff auf das Leben und auf unsere christlichen Werte - nicht nur in Amerika? Werden Amerika und die EU sich in diesen fundamentalen Lebensfragen verbinden und ihre Ideologie missionarisch auch in die Welt hinaustragen? Werden in Zukunft alle Staaten, die einer amerikanisch-europäischen Abtreibungs - und Verhütungspolitik nicht folgen wollen, die Entwicklungsgelder entzogen? Sollen wir, beginnend mit den Politikern, Erziehern, den Kindern im Kindergarten und in der Schule einem "gesellschaftlichen Transformationsprozess" unterworfen werden, der uns überzeugen will, daß die "Genderideologie" und andere Inhalte dieses "neuen Weges" ein Segen für eine zukünftige freie Gesellschaft sind?
Werden in Zukunft alle Menschen, die nicht zustimmen können, daß die Homosexualität auf dieselbe Stufe wie die Familie zu stellen ist, zu "Hasspredigern", weil sie die Rechte der Minderheiten nicht anerkennen?
Sind das die konstitutiven Elemente des "change" von dem Barack Obama sprach?

Dieser „neue Weg“ ist schon eingeschlagen, wenn er auch – Gott sei Dank - noch nicht die Gesellschaft "transformiert" hat!


Wahre Transformation

Gerne lassen wir Christen uns "transformieren" durch den Heiligen Geist, um liebesfähiger zu werden, damit das Antlitz Jesu besser in unserem Leben erkennbar wird. Aber wir lassen uns nicht von einer Ideologie transformieren, die erkennbar antichristliche Züge trägt. Niemand kann uns zwingen, die Gebote Gottes umzudeuten, so daß das Töten eines unschuldigen Kindes im Leib der Mutter zu einem Recht wird! Niemand kann uns zwingen, die Grundordnung Gottes, die er in der Familie geschenkt hat, als gleichberechtigt neben anderen Lebensformen anzuerkennen, welche die Heilige Schrift als Widrigkeiten gegen Gott ansieht!

Den "Barack Obamas" und allen Politikern überall in dieser Welt, die eine solche verhängnisvolle Politik betreiben und unterstützen, sei zugerufen:

"Wir wissen nicht, warum Ihr eine solche Politik betreibt und nicht erkennt , daß diese ins Verderben führt. Als Menschen lieben wir und respektieren wir Euch und werden nicht mit "Steinen" auf Euch werfen! Eurer Politik jedoch werden wir mit allen geistlichen und geeigneten friedlichen Mitteln widerstehen, denn es gibt keinen wahren Frieden und keine Zukunft für die Menschheit, wenn wir die Gebote Gottes nicht achten und mit Gott in Einheit leben, der uns erschaffen und erlöst hat."

Lehren aus der Geschichte

Im letzten Jahrhundert hatte die Menschheit unter jenen grauenhaften antichristlichen Ideologien zu leiden, die im Gewand des gottlosen Kommunismus und des fanatischen Nationalsozialismus die Menschen täuschten. Wie viele leiden noch heute darunter! Welche Verwüstung hat der Kommunismus in den Seelen hinterlassen und mit welcher satanischen Bestialität hat sich der Nationalsozialismus auf die Juden gestürzt!

Jetzt schickt sich die antichristliche Macht an, in einem Kleid scheinbarer politischer Freiheit nach den Menschen zu greifen! Vergessen wir nicht, dass sich die früheren antichristlichen Ideologien zuerst auf die Gläubigen stürtzten!

Wir sollten aus der Geschichte lernen und wachsam gegenüber jenen erkennbaren Anfängen sein, die sich schon intensiv über die Völker ausgebreitet haben. Mögen gerade auch die Völker Osteuropas erkennen, daß der "alte Feind", der sie jahrzehntelang einkerkerte und brutalisierte, als "Wolf im Schafspelz" neu auftritt. Diesmal kommt er mit den Lockmitteln einer scheinbar unbegrenzten Freiheit und des angenehmen Lebens und will uns in dieselbe Gottvergessenheit führen, wie es der Kommunismus mit Gewalt versuchte!

Geistlicher Widerstand

Deshalb sollten wir umgehend in einen bewussten geistlichen Widerstand eintreten und uns nicht einschüchtern lassen. Noch kann man sicher nicht von einer offenen Christenverfolgung in den christlich geprägten Ländern sprechen. Aber täuschen wir uns nicht - die Schlingen werden schon gelegt, Gesetze geschaffen, die uns an den Rand drängen werden, wenn wir ihnen nicht folgen! Alles wird möglich sein, nur nicht das öffentliche verbindliche Bekenntnis zu Gott und seinen Geboten!

Möge unser Kirche in den Gläubigen und Hirten hellwach werden. Mögen alle Christen sich in Christus vereinen, um diesen Gefahren gemeinsam entgegenzuwirken. Der antichristliche Geist wird all jene bekämpfen, die an Gott und dem Zeugnis Jesu festhalten und wird versuchen, die Herrschaft über die ganze Erde auszudehnen. Leider wird er willige Helfer finden. Sollte wieder ein solcher "Antichrist" wie Stalin oder Hitler aufstehen, darf er uns nicht unvorbereitet finden. Auch er wird überwunden werden, denn Gott lässt seine Menschheit nicht im Stich!

Elija, 30. Januar 2009, Ecuador


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