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GEISTL.WIDERSTAND HAT BEGONNEN (TEIL 2)-21.05.09 |
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Die Rede von Präsident Obama in Notre Dame - Fortsetzung Präsident Obama:
"Lasst uns zusammenarbeiten um die Anzahl der Frauen zu verringern, welche eine Abtreibungen wollen, indem wir die unerwünschten Schwangerschaften verringern, die Adoption leichter machen, und Frauen unterstützen, die ihr Kind austragen wollen"
Überprüfen wir ob dies möglich ist:
Im Februar hat Präsident Obama die Ausgaben für Erziehung zur Enthaltsamkeit durch das „Omnibus-Appropriations-Gesetz um 54 Millionen USD reduziert. Im Gegenzug wird mehr Geld für „Planned-Parenthood-Programme“ ausgegeben. Warum dies? Durch Enthaltsamkeit entstehen weder ungewollte Schwangerschaften, noch wird der Aidsvirus verbreitet und das Gut der Ehe gestärkt, während die "Planned Parenthood-Programme" für ihre Abtreibungspolitik berüchtigt sind.
Eine erster konkreter Vorschlag für eine Zusammenarbeit wäre die Aufforderung an Präsident Obama die finanzielle Unterstützung dem Erziehungsprogramm zur Enthaltsamkeit nicht nur wieder die entzogen Summe zukommen zu lassen, sondern sie noch vielmehr zu fördern, damit viele Menschen erreicht werden können. Zwei wunderbare Ziele mit einer Maßnahme! Und ein äußerst sicherer und gefahrloser Weg unerwünschte Schwangerschaften zu vermeiden!
Es ist zu jedoch befürchten, daß Präsident Obama sich darauf nicht einläßt, denn er hat ja bereits andere Zeichen gesetzt.
Frauen sollen, nach dem Willen des Präsidenten unterstützt werden, die ihr Kind austragen wollen.
Ja, mit Freude. Ebenfalls ein konkreter Vorschlag: Präsident Obama möge doch das Geld nehmen, welches die amerikanischen Steuerzahler neuerdings für Abtreibungen bezahlen müssen und es jenen Lebensrechtsgruppen zur Verfügung stellen, die sich um schwangere Frauen bemühen. Das würde sehr viel bewirken.
Aber das sind zwei große Hindernisse:
Einmal hat der Präsident die vielen Millionen Dollar für die Ausbreitung der Abtreibung bestimmt, um sie zu fördern und den Frauen den Zugang dazu zu erleichtern. Dann werden die Lebensrechtsgruppen auch Frauen zur Austragung der Schwangerschaft ermutigen, wenn diese nicht erwünscht war und werden Frauen nie zur Abtreibung raten!
So wird diese Zusammenarbeit wohl nicht gehen. Oder?
3.) Adoption
Grundsätzlich Ja. Doch heisst dies, daß auch gleichgeschlechtliche Paare Kinder adoptieren können? Das ist eine jedoch eine neue Auseinandersetzung. Aber auch sie muß geführt werden!
4.) Dieser Punkt ist nun besonders wichtig:
Etwas Wesentliches wird außer Acht gelassen. Was ist denn mit dem Lebensrecht der unerwünschten Kinder? Wieso sollten sie auf Wunsch der Eltern getötet werden dürfen? In den USA darf ein Kind bis zur Geburt abgetrieben werden. Schon von der Sichtbarkeit her ist es daher klar, daß es sich um das Leben eines Menschen handelt. Der Staat bestraft und greift ein, wenn Eltern ihr geborenes Kind z.B. durch einen Arzt töten lassen würden. Man würde die Eltern und den Arzt zur Verantwortung ziehen. Selbst wenn die Eltern sich durch die Anwesenheit des Kindes irgenwie unter einem psychischen Druck fühlen würden, könnte man ihnen nicht zugestehen, das Lebensrecht ihres Kindes zu verletzten!
Wie Präsident Obama kann man davon ausgehen, daß sich (die meisten - von mir!) Frauen eine Entscheidungen für eine Abtreibung nicht leicht machen und es für viele die schwerste überhaupt ist. Aber sie bleibt immer falsch, weil sie das Leben eines unschuldigen Menschen tötet. Und dies darf niemals durch einen Staat hingenommen oder gar gefördert werden, denn er hat das Leben all seiner Bürger zu verteidigen!
Leider ist der "common ground", den Präsident Obama möchte in den tieferliegenden Fragen nicht zu finden, denn die Tötung unschuldiger Menschen ist durch nichts zu rechtfertigen. Man kann sicher über den strafrechtlichen Umgang mit der Abtreibung tief nachdenken, viele Komponenten miteinbeziehen und sehr differenziert urteilen. Niemals jedoch darf der Staat sich zum Gehilfen eines Tötungsvorganges machen, sei es durch Wegschauen (keine strafrechtliche Konsequenz) oder gar durch Förderung (Erziehung, finanzielle Unterstützung, Öffentlichkeitsarbeit, Förderung in anderen Ländern usw.)!
Auch der weitere Kernsatz des Präsidenten in Bezug auf die Abtreibung hat keinen Bestand!
Präsident Obama:
Lasst uns das Gewissen derer ehren, die mit der Abtreibung nicht einverstanden sind und eine sensible Gewissensformel finden, so daß unsere Gesundheitsfürsorge sowohl klaren ethischen und wissenschaftlichen Kriterien entspricht, als auch dem Respekt gegenüber der Gleichberechtigung der Frau.
Es gab noch von Präsident Bush eine Gewissensklausel, die Ärzten und Pflegepersonal erlaubt nicht gegen ihr Gewissen bei einer Abtreibung mitwirken zu müssen. Das genügt. Warum sollte diese geändert werden - zugunsten von wem?
Wenn das Gewissen derer geehrt werden soll, die mit der Abtreibung nicht einverstanden sind, dann muß Präsident Obama rückgängig machen, daß Steuergelder nun im Sinn der Abtreibung Verwendung finden. Das belastet das Gewissen vieler Amerikaner. Nach neuesten Umfragen solle die Zahlen derer, die in Amerika "pro life denken und fühlen" bei 51% liegen, deutlich über denjenigen, die "pro choice" befürworten.
Wenn die amerikanische Gesundheitsfürsorge den freien Zugang zur Abtreibung miteinschließt, dann hat sie keine klaren ethischen Normen, denn sie verletzt das Recht eines Menschen auf das Leben. Welche Wissenschaftlichkeit rechtfertigt dies? Gibt er irgendeinen Beweis, daß menschliches Leben vorher etwas anderes war, bevor es menschliches Leben wurde?
Was heißt Geichberichtigung der Frau oder Recht der Frau in diesem Zusammenhang? Es ist genug gesagt, daß es kein Recht auf die Tötung des eigenen Kindes gibt.
Aber noch ein Aspekt:
Wie steht es mit dem Recht der ca. 500.000 Amerikanerinnen, die zur Welt kommen wollen und nicht dürfen?
Und noch etwas: Wie steht es mit dem Recht der amerikanischen Frau auf Aufklärung, was nach der Abtreibung geschieht? Wieviel Frauen leiden unter den schrecklichen Folgen? Gehört dies mit zur wissenschaftlichen Basis für die amerikanische Gesundheitsfürsorge?
Zum Schluss das Allerwichtigste und da gibt es gar keinen gemeinsamen Nenner mehr:
Gott hat geboten nicht zu töten. Davon kann man nicht absehen!
Zusammenfassung:
Leider kann man die Rede des Präsidenten auf das entscheidende Thema hin nicht begrüßen. Die bereits erfolgten Schritte der neuen amerikanischen Regierung sind deutlich auf die Förderung der "pro-choice-Abtreibung" hingerichtet und stehen daher in einem eklatanten Widerspruch zur moderat klingenden Rede des Präsidenten. Leider lassen sich viele Menschen täuschen. Präsident Obama mag seine verhängnisvollen Irrtümer selbst nicht wahrnehmen. Trotzdem sind sie sehr gefährlich: für die Ungeborenen, die Amerikaner, für ihn selbst und die Weltbevölkerung.
Konsequenz:
Der gemeinsame Nenner mit Präsident Obama in Bezug auf die Abtreibung wird sich fast nur auf die Ritterlichkeit des Kampfes beziehen können. Das kann und darf aber nicht über die "tödliche Dimension" dieser Auseinandersetzung hinwegtäuschen.
Oder aber Präsident Obama erlebt eine echte Umkehr in den entscheidenden moralischen Fragen. Dafür sollten alle beten, die wissen, welche Stunde geschlagen hat!
God bless Amerika!
Elija in Jerusalem
WHO CAN TRANSLATE - TO ENGLISH-FRENCH-RUSSIAN-ESPAGNOL-LIETUVISKAI-POLSKA ........????
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George Tiller in Kansas erschossen- 01.06.09 | Geistl.Widerstand hat begonnen-20.05.09
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